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Werbegemeinschaft Schwabmünchen e.V.
"Kunst & Genuss" - großer Kunsthandwerkermarkt vom 23.09-25.09. von 10 - 18 Uhr auf dem Schrannenplatz. Verkaufsoffener Sonntag und große Oldtimerausstellung am 24.09. in der Fuggerstraße
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Ein Blick auf die Geschichte

Die Geschichte des Gewerbes in Schwabmünchen hat ihren Anfang gewissermaßen bereits in der Zeit, da es noch die römische Töpfersiedlung mit dem Namen Rapis war. Die Tradition des Handwerks hatte über die Jahrhunderte Bestand und den Chroniken lässt sich entnehmen, dass man in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts bereits Zunftordnungen für verschiedene Gewerke hatte. Strenge Regeln bestimmten dann nach der Gründung des Königreichs Bayern 1806, wer einen Betrieb gründen durfte, die notwendigen "Concessionen" erteilte der zuständige Magistrat. Von Gewerbefreiheit nach heutigen Maßstäben konnte noch keine Rede sein. Der Schritt in diese Richtung erfolgte am 1. Januar 1873, als die Gewerbeordnung für das Deutsche Reich auch im Königreich Bayern in Kraft trat. An die Stelle der alten Zünfte traten nun Innungen, die als Freie oder als Zwangsinnungen gegründet werden konnten.

Noch vor der ersten Innung im Raum Schwabmünchen, der Schmiede-Innung 1884, entstand allerdings der Gewerbeverein. Am 15. April 1883 traf man sich im Cafe Egger zur Gründung der "Gesamtinnung der selbständigen Handwerker zu Schwabmünchen". 48 Mitbürger bildeten den Grundstock und im Mai des selben Jahres wurde der zunächst kommissarisch bestimmte Vorstand, Schreinermeister Ludwig Maurer, zugleich amtierender Bürgermeister, durch den gewählten Vorstand, den Kaufmann Anton de Crignis abgelöst.

Von Beginn an bemühte man sich, die Interessen der ansässigen Gewerbetreibenden zu vertreten, sei es durch - allerdings vergebliche - Petitionen, den "schrankenlosen Hausiererhandel" einzuschränken oder eine "Milderung der Sonntagsruhe" zu erreichen. Aber man richtete auch eine Gesellenherberge ein, wo wandernde Handwerker kostenlos Unterkunft fanden. Mit der Jahrhundertwende und der Erhebung Schwabmünchens zum Sitz des neuen Bezirksamtes begann eine rege Zeit im Leben der Freien Innung. Man brachte zahlreiche Entwicklungen auf den Weg, regte beispielsweise die Errichtung eines Gaswerks an, wodurch sich die Straßenbeleuchtung deutlich verbesserte. Ein Autoverkehrs-Komitee wurde ebenfalls gegründet. Bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges erlebte Schwabmünchen einen richtigen Aufschwung mit umfangreicher Bautätigkeit im öffentlichen wie im privaten Bereich. Nicht zuletzt als Ausdruck der guten Stimmungslage ist zu verstehen, dass der Verband zu seinem 30-jährigen Bestehen eine Jubiläums-Gewerbeausstellung plante, die dann allerdings kriegsbedingt abgesagt werden musste.

Die erste Hälfte der vermeintlichen "Goldenen Zwanziger" war geprägt von Geldentwertung und Inflation. Als sich die Verhältnisse dann etwas normalisiert hatten, fand 1929 - kurz vor der Weltwirtschaftskrise - eine Bezirksausstellung mit umfangreichem Rahmenprogramm in Schwabmünchen statt. Auch in den folgenden Jahren hatte die Freie Innung immer die Aufgabe im Blick, Handwerk und Handel zu fördern. So führte man zum Beispiel 1931 einen Viktualienmarkt ein.

Das Jahr 1933 brachte die "Gleichschaltung", derzufolge der gesamte Ausschuss zurücktrat. Trotz der politischen Veränderungen feierte man das 50-jährige Bestehen gebührend. Es wird berichtet, dass Oberlehrer Anton Glogger zu diesem Anlass aus seiner Handwerkerchronik, die bis heute noch als eine der schönsten in Bayern gilt, vorgelesen hat. Die angeordnete Gründung einer Kreishandwerkerschaft Schwabmünchen fand bei vielen der bisherigen Mitglieder der Freien Innung nur wenig Anklang, zu verhindern war sie natürlich nicht. In der Folge setzen die Annalen für rund zweieinhalb Jahrzehnte aus. Nationalsozialismus, Krieg und Nachkriegszeit belasten die Gewerbetreibenden hart, der Bombenangriff auf Schwabmünchen vom 4. März 1945 ließ viele Gebäude - darunter natürlich auch Geschäfte und Betriebe - in Trümmern zurück.

Mit der Währungsreform 1948 begann das Wirtschaftsleben sich dann wieder zu entwickeln. Es herrschte Aufbruchsstimmung und überall wurde aufgeräumt und aufgebaut. Man setzte sich neue Ziele und so beschloss eine Bürgerversammlung am 15. November 1952, Schwabmünchens Erhebung zur Stadt anzustreben. Im Juni des Folgejahres konnte dies gefeiert werden. Ein großer Erfolg war im gleichen Jahr die 1000-Jahr-Feier, bei deren Vorbereitung Handel, Handwerk und Bürgerschaft einmal mehr Hand in Hand zusammenarbeiteten. Der Erfolg dieser Veranstaltung, zu der natürlich eine Gewerbeschau gehörte, rechtfertigte die gewaltigen Anstrengungen aller Beteiligten.

Am 15. Juni 1960 erfolgte dann die Gründung des Ortsverbandes Schwabmünchen im Deutschen Gewerbeverband. Heinrich Hummelberger trat als Vorsitzender in die Fußstapfen seines Großvaters Karl, der dieses Amt von 1890 bis 99 bei der Freien Innung bekleidet hatte. In dieser Sitzung war ein weiteres Hauptthema die Gewerbesteuer und die Forderung nach einem Freibetrag. 1962 beteiligte man sich an den Feierlichkeiten anlässlich 400 Jahre Markterhebung. Es wurde dazu unter anderem gemeinsam mit der Schwabmünchner Allgemeinen eine Beilage herausgebracht, in der sich die Stadt und die ansässigen Gewerbetreibenden präsentierten. Im November 1965 wurde Wolfgang Uhl an die Spitze der Gewerbeverbandes gewählt. Ein Thema, das die ansässigen Unternehmer auch in den folgende Jahren immer wieder beschäftigte, war die gewünschte Abschaffung oder zumindest Ermäßigung der Gewerbesteuer - 1970 brachte eine Finanzreform einen teilweisen Erfolg. Von 60 im Jahr 1965 stieg die Mitgliederzahl im Ortsverband bis 1968 bereits auf 97 an. Auf Grund seines fast beispiellosen Engagements wurde Wolfgang Uhl auch bei den kommenden Generalversammlungen immer wieder in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Während man die Ansiedlung eines Verbrauchermarktes 1972 zum Schutz der Geschäftsleute vor Ort mit vereinten Kräften verhindern konnte, war der Protest gegen die Auflösung des Landkreises Schwabmünchen vergeblich.

Im Zuge der Konzeption des ersten Frühlingsfestes 1977 hatte man im Herbst zuvor - am 29. Oktober - die Werbegemeinschaft als Teil des Gewerbeverbandes gegründet. Gemeinsame Werbeaktionen zu den verschiedensten Anlässen und zahlreiche andere Aktionen, die bis heute aus dem Veranstaltungskalender der Gemeinde nicht mehr weg zu denken sind, entsprangen dieser Kooperation. 1983 stand das große Jubiläum und auch im zweiten Jahrhundert seines Bestehens hat der Gewerbeverband mit der Werbegemeinschaft nichts von seiner Aktivität eingebüßt.

2004 folgte ein Wechsel an der Spitze: Dr. Paul Müller trat die Nachfolge von Wolfgang Uhl als Vorsitzender an.


Aktionen und Veranstaltungen

Im Laufe der langen Geschichte beteiligte sich der Gewerbeverband tatkräftig an zahlreichen verschiedenen Veranstaltungen der Gemeinde. Viele andere aber rief er auch erst ins Leben und zeichnete sich dabei immer wieder neu durch Kreativität und Ideenreichtum aus.

Hier einige aktuelle Beispiele:

1977 Erstmalig findet das Frühlingsfest statt, seitdem jährlich mit wechselndem Programm. 2006 konnte es bereits zum 30. Mal gefeiert werden.

1982 Der Hoigarten (Weihnachtsmarkt) startet mit zwölf Häusle, die die Vorstandschaft selbst gebaut hat, beim Alten Rathaus. Später folgt der Umzug auf den Schrannenplatz und die Zahl der Buden wächst bis auf 40.

Im gleichen Jahr sorgt der erste Teilabschnitt der Weihnachtsbeleuchtung entlang der Fuggerstraße für weihnachtliche Stimmung.

1983 Festakt zum 100-jährigen Jubiläum des Gewerbeverbandes Schwabmünchen in der Mensa. Festwoche und Ausstellung von Meister und Gesellenstücken.

1992 Erste Fahnengarnitur (orange/weiß)

1997 Abschluss der Weihnachtsbeleuchtung, die nunmehr den gesamten Stadtkern umfasst.

2001 Neue Fahnen in den Stadtfarben blau/gelb mit dem Logo "Die Einkaufsstadt Schwabmünchen"

Darüber hinaus findet jedes Jahr eine Muttertagsaktion statt, mit Ausflügen und kulturellen Angeboten wie Theater- oder Konzertbesuchen. Zu einer festen Einrichtung sind auch die Schwabmünchner Donnerstage geworden. Sie entstanden aus dem Schwabmünchner Sommer und bieten dreimal jährlich Live-Musik, Modenschauen und allerlei Kulinarisches. Der traditionelle Michaelimarkt im Herbst wurde zudem um einen Töpfermarkt erweitert.

Derzeit zählt die Werbegemeinschaft 125 Mitgliedsfirmen.


Ahnentafel

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